Funktion Wingbeat
 
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Funktion Wingbeat

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(@ilona-schrimpf)
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Frage: Funktionsweise?

Antwort: Der Wingbeat arbeitet ausschließlich mit Infrarot Licht. Die LED sendet dauerhaft. Fliegt ei Gegenstand (Insekt) durch, gibt es eine Abschattung, die das Körpersignal erzeugt. Das sieht z.B Sinusförmig aus. Flattert der Gegenstand noch zusätzlich, ist die Flügelschlagfrequenz überlagert und erzeugt das eigentliche Wingbeat Signal. Da die Frequenzen im hörbaren Bereich liegen, kann die Signalverarbeitung mit der Soundkarte erfolgen. Eine Messung löst aus, wenn das Flügelschlagsignal die einstellbare Schwelle überschreitet. Ein Mikrofon wird auch deswegen nicht genutzt, da Umgebungsgeräusche stören würden. In einem Laborversuch würde das wahrscheinlich funktionieren. Anmerkung: Datenschutzrechtlich würde ein Mikrofon wahrscheinlich auch Probleme machen

Frage: Inwieweit störrt das Umgebungslicht

Antwort: Das Maximum des Sonnen-Strahlungsspektrum liegt bei etwa 550nm. Das Wingbeatsignal arbeitet bei 950nm dort ist das Sonnespektrumetwa nur noch halb so starkund stört deswegendort etwas weniger. Weiterhin ist die LED recht stark und der Strahlengangist durch die Linse und das Gehäuse im Bereich der Fotodiodenetwas abgedeckt. Wie stark die Reststörung sein kann ist unklar. Langsame Schwankungen im niedrigen Herz Bereich werden elektrisch durch einen Hochpassfilter unterdrückt, z.B die tageszeitliche Schwankungenoder Bewölkung. Wahrscheinlich kann ein flatterndes Blatt ein gewisses Störsignal erzeugen.

Bei Bedarf könnten Störungen durch eine Art Lockin-Technik weiter reduziert werden. In der Schaltung ist ein Modulationseingang vorgesehen, mit dem das Signal der LED gepulst werden könnte. Dieser Bereich der Schaltung wurde aber bisher weder in Betrieb genommen noch getestet.

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