Phase I

Entwicklungsphase

Für Hard- oder Softwareentwickler*innen

Das technische Herzstück unseres Insektencounters ist ein Raspberry Pi. Wir haben ihn gewählt, weil der beliebte Einplatinen-Computer nicht nur enorm leistungsfähig, sondern auch sehr preisgünstig ist.

Im Bereich Sensorik starten wir mit einem Opto-akustischen Sensormodul. Mit der Wingbeats-Messmethode können wir die Frequenz des Flügelschlags fliegender Insekten bestimmen. Diese kann dann als Unterscheidungsmerkmal genutzt werden, da Insekten ihre Flügel gattungsspezifisch mit einer Frequenzbreite von 0 Hertz (Libelle im Segelflug) bis hin zu 1046 Hertz (kleine Mücken) bewegen können. Mittels Infrarot-LED oder Laser kann so die Transmission, also die Veränderung des Lichts beim Durchflug der Insekten durch den Sensor gemessen werden. Laborstudien anderer Arbeitsgruppen haben bereits gezeigt, dass die Wingbeats-Messmethode bestimmte Mückenarten sehr gut voneinander unterscheiden kann. Welche weiteren fliegenden Insekten wir damit auseinanderhalten können und wie die Apparatur konstruiert sein muss, damit wir die Tiere bestimmen können, erforschen wir gerade.

Technisch ergeben sich jede Menge weitere Fragen: Wie muss die Hardware aussehen, damit sie auch durchflogen wird? Locken wir Insekten aktiv an und wenn ja – wie? Welche Falle nutzen wir dazu? Und wie versorgen wir das Gerät remote mit Energie? Wie speichern wir die Daten? Und wie können wir LoRaWAN nutzen? Sobald die ersten Daten existieren, können wir darauf KI anwenden. Welches Neuronale Netz liefert die besten Ergebnisse?

Es gibt viele interessante Entwicklungsfelder in diesem Projekt. Mach mit!

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